22.08.2010
Tag C
Wurde er verschlungen,der Schlingensief. Unschönes Wortspiel - unschöne Emotionsschübe. Zuvor der Geburtstagsbesuch auf dem Friedhof. "Wir dachten wir haben noch so viel Zeit" - dieser Satz auf dem Stein, schüttelt mich und die anderen, die die F. näher standen wohl erdbebengleich. Ich nehme mir wieder "Linkerhand" vors Auge, gegen Tränennässe und dem Wunsch nach einem Verschwinden von hier.
10.08.2010
Tag B
Das Wort des Tages nennt sich "unbefristet". Ich frage mich gerade warum die Freude darüber nur in Etappen, katalysiert durch die Freude mir zugewandter Menschen wächst. Ob das normal ist, will ich nicht mehr wissen. Mein Kopf ist müde und der Somarest. Kommt eventuell der Herbst im Gemüt schon eher. Jetzt stelle ich zu viele Fragen. Das hebt die Stimmung nicht und hängt auch nicht die wartende Wäsche auf. Ja, ich freu mich - ich komm jetzt also nie mehr aus der Schule raus http://www.youtube.com/watch?v=qLvLcioo86Y Aber die Kohle stimmt. Die Leute noch mehr. Ich trinke noch nen türkischen Apfeltee und empfehle "Nachtzug nach Lissabon".
06.08.2010
Tag A
So ist das also auf einer Beerdigung. Ein Loch und eine Urne - von Blumen verschüttet. Diese Endlichkeit bewusst vor Augen zu haben - da kriecht gleich etwas in mir hoch. Vielleicht ein Hybrid aus Gänsehaut und (hier fehlt mir mal ein Wort). Seine eigenen Eltern zusammengesackt zu erleben - die Großmutter, ich weiss nicht wie ich das in meinem Kopf ordnen soll. Tot. Bumm. Aus. Ende. Nichts mehr. Da gibt es die, die Zurückbleiben und mehr ist nicht.
Ist es rechtens, das Internet mit seinem Gefühlsfrikassee zu füllen. Macht ja jeder. Weil bloggen eigentlich was mit einem macht? Will man Leser haben, die sagen: och, das kenn ich. Oder: schön, dass auch mal zu wissen? A. an Rechner: du hörst mir zu - vielleicht ist es das - man monologisiert und die Welt liest mit, spar ich mir so die Gruppentherapie.
A.
Ist es rechtens, das Internet mit seinem Gefühlsfrikassee zu füllen. Macht ja jeder. Weil bloggen eigentlich was mit einem macht? Will man Leser haben, die sagen: och, das kenn ich. Oder: schön, dass auch mal zu wissen? A. an Rechner: du hörst mir zu - vielleicht ist es das - man monologisiert und die Welt liest mit, spar ich mir so die Gruppentherapie.
A.
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