06.08.2010

Tag A

So ist das also auf einer Beerdigung. Ein Loch und eine Urne - von Blumen verschüttet. Diese Endlichkeit bewusst vor Augen zu haben - da kriecht gleich etwas in mir hoch. Vielleicht ein Hybrid aus Gänsehaut und (hier fehlt mir mal ein Wort). Seine eigenen Eltern zusammengesackt zu erleben - die Großmutter, ich weiss nicht wie ich das in meinem Kopf ordnen soll. Tot. Bumm. Aus. Ende. Nichts mehr. Da gibt es die, die Zurückbleiben und mehr ist nicht.

Ist es rechtens, das Internet mit seinem Gefühlsfrikassee zu füllen. Macht ja jeder. Weil bloggen eigentlich was mit einem macht? Will man Leser haben, die sagen: och, das kenn ich. Oder: schön, dass auch mal zu wissen? A. an Rechner: du hörst mir zu - vielleicht ist es das - man monologisiert und die Welt liest mit,  spar ich mir so die Gruppentherapie.

A.